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Alkohol

„Alkohol ist dein Sanitäter in der Not“ sang vor einigen Jahren Herbert Grönemeier. Und etwas später hieß es dann in dem Song „Alkohol ist das Schiff, mit dem du untergehst“. Also durchaus kein Loblied auf dieses Genussmittel, das für viele Menschen auch Abhängigkeit und Sucht bedeutet und schwerwiegende Folgen für den Körper haben kann. Die Bärenapotheke zeigt einige wichtige Fakten auf.

Alkohol ist keine Erfindung der Neuzeit, sondern war bereits im Altertum bekannt. Eine Alkoholform ist Ethanol. Es handelt sich dabei um ein natürliches Produkt, das bei der Fermentierung von zuckerhaltigen Produkten wie Früchten oder Getreide entsteht.

In Österreich konsumieren ca. 1 Million Menschen regelmäßig Alkohol. Problematisch ist dabei allerdings die Menge. Denn auch hier gilt der alte Paracelsus-Satz: Die Menge macht das Gift. Dabei sollte zudem auch berücksichtigt werden, dass Alkohol generell bereits ein Gift ist, genauer gesagt ein Zellgift. Der Abbau geschieht vor allem in der Leber. Eine gesunde Leber eines Erwachsenen benötigt etwa 1 bis 1,5 Stunden, um 10 bis 12 Gramm reinen Alkohol abzubauen. Doch wie lässt sich die konsumierte Menge ermitteln?

Der Alkoholgehalt eines Getränkes wird in Volumen-% und umgerechnet in Gramm angegeben. Demnach enthält ein halber Liter Bier mit 5 Vol.-% ebenso viel Alkohol wie ein Vierterl Wein oder Sekt mit 10 Vol.-% oder drei 2-cl-Schnäpsen mit 40 Vol.-%, nämlich 20 g.

Übermäßiger Alkoholkonsum führt zu Abhängigkeit und Sucht

Die Empfehlung für einen risikoarmen Konsum liegt bei einer Tagesmenge von 24 g für Männer bzw. 16 g bei Frauen, wobei zwei abstinente Tage eingehalten werden sollten. Ab 60 bzw. 40 g, also bei 1,5 l bzw. 1 l Bier besteht bereits die Gefahr, eine Abhängigkeit zu entwickeln, die auch schnell zur Sucht werden kann, die wiederum massive Folgen für die Gesundheit hat. Dazu gehören schwere Leberschäden, da das Organ irgendwann mit dem Abbau der Giftstoffe überfordert ist.

Doch selbst wenn keine Abhängigkeit oder Sucht besteht, hat Alkohol auch gravierende kurzfristige und langfristige Folgen. Diese reichen von Konzentrationsstörungen, Stimmungsveränderungen und nachlassendem Reaktionsvermögen über Rauschzustände bis hin zu Lähmungen des Nervensystems.

Wenn Sie Fragen haben zu Alkohol und seinen Folgen oder wenn Sie Hilfe benötigen bei einer (möglicherweise) bestehenden Abhängigkeit oder Sucht, beraten wir in der Bärenapotheke Sie gerne diskret weiter. Insbesondere falls Sie bereits einen Entzug geschafft haben, empfehlen wir Ihnen auch gerne Alternativen zu alkoholhaltigen Präparaten, etwa gegen Husten und Erkältung.

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