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B-Vitamine

Wenn wir Nahrung zu uns nehmen, dient dies in erster Linie dem Sattwerden. Oft verschaffen wir uns dabei auch ein wohliges Gefühl. So ganz nebenbei versorgen wir unseren Körper über die Nahrung auch mit wichtigen Nährstoffen. Tritt jedoch ein Mangel eines oder mehrere solcher Nährstoffe ein, kann dies u.a. auch Folgen für das Nervensystem haben. Die Bärenapotheke klärt, welche Rolle die B-Vitamine dabei spielen.

Wenn die Rede ist von einem bestimmten Vitamin, gehen wir meist davon aus, dass es sich dabei um ein einzelnes handelt, etwa Vitamin C oder Vitamin A. Tatsächlich werden manche Vitamine auch in Gruppen zusammengefasst, wobei jedem einzelnen Mitglied dieser Familie eine eigene Nummer zugeteilt wird. Ein typisches Beispiel dafür sind die B-Vitamine, bei denen insbesondere Vitamin B9/B11 vielen bekannt sein dürfte, wenn auch eher unter der Bezeichnung Folsäure.

8 B-Vitamine für ein gesundes Nervensystem

Die Nummer des letzten Familienmitglieds B12 suggeriert, dass es genauso viele Elemente in der Gruppe gibt. Dies ist aber nicht so. Einige Stoffe wurden früher irrtümlich als Vitamine interpretiert und inzwischen wieder aus der Liste entfernt. Aktuell hat die Vitamin-B-Familie acht Mitglieder, nämlich Vitamin B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Niacin), B5 (Pantothensäure), B6 (Pyridoxin, Pyridoxal, Pyridoxamin), B7 (Biotin), B9/B11 (Folsäure) und B12 (Cobalamin).

Diese Vitamine des B-Komplexes sind an einer Vielzahl von Stoffwechselfunktionen des menschlichen Organismus beteiligt, etwa am Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel (Niacin) oder an der Zellteilung (Folsäure, Cobalamin) und zudem für das Nervensystem äußerst wichtig (B1, B6, B12). Bei einer ausgewogenen Ernährung werden sie dem Körper über die Nahrung in ausreichender Menge zugeführt. Gute Vitamin-B-Lieferanten sind z.B. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, tierische Produkte und grünes Gemüse.

Insbesondere bei körperlichen und nervlichen Belastungen oder eben bei falscher Ernährung kann es jedoch zu einem Vitamin-B-Mangel kommen. Gefährdet sind hier typischerweise Sportler, Raucher, Diabetiker, Schwangere sowie ältere Menschen und Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Typische Anzeichen für einen Mangel an Vitamin B sind chronische Müdigkeit und Stresssymptome, Angespanntheit, Nervosität, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen. Durchblutungsstörungen und besonders im fortgeschrittenen Alter Nervenentzündungen sowie Hautprobleme oder Wundheilungsstörungen können ebenfalls auf einen Vitamin-B-Mangel hindeuten.

Sofern der Bedarf an diesem Vitamin über die Nahrung nicht sichergestellt werden kann, kann dies über Ergänzungspräparate aufgefangen werden. Wenn Sie Fragen zu Vitamin-B-Mangel haben, z.B. weil gerade mal das Nervensystem arg strapaziert wird, beraten wir in der Bärenapotheke Sie gerne über Möglichkeiten, dies über die Nahrung zu korrigieren. Wir empfehlen Ihnen auch gerne geeignete Präparate, die eine Unterversorgung ausgleichen können.

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