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Demenz und Alzheimer

Die Diagnose Demenz oder  Alzheimer trifft Angehörige oft wie ein Schlag. Sie haben Schuldgefühle, weil sie die Anzeichen zu spät erkannt haben und fragen sich, ob eine Prävention möglich gewesen wäre. Die Bärenapotheke erläutert die wichtigsten Zusammenhänge.

Die Krankheitsbezeichnungen Demenz und Alzheimer haben im Laufe der vergangenen Jahre zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass immer mehr Menschen daran erkranken, dass zunehmend Forschung betrieben und Betreuungsangebote bereitgestellt werden, aber auch dass Angehörige oft mit der Pflege überfordert sind. Oft werden erste Anzeichen der Erkrankung nicht ernstgenommen. Maßnahmen zur Prävention oder zumindest zum Hinausschieben der Erkrankung sind zwar bekannt, werden aber nicht immer ausreichend umgesetzt.

Wichtig ist zunächst einmal der Zusammenhang zwischen Demenz und Alzheimer: Der erste Begriff ist der Oberbegriff, der zweite eine Unterform davon:

  • Demenz bezeichnet Krankheitsbilder, bei denen die geistigen Funktionen verlorengehen, so dass der Patient alltägliche Aktivitäten nicht mehr selbständig durchführen kann.
  • Die häufigste Form dieser Demenzerkrankungen ist Alzheimer. Typisch für diese Erkrankung ist, dass das Gleichgewicht des Botenstoffs Glutamat im Gehirn gestört ist. Dadurch gehen Gehirnzellen zugrunde.

Anzeichen für eine Demenz

Die ersten Anzeichen einer beginnenden Demenzerkrankung sind zunehmende Vergesslichkeit und Probleme, sich in der Zeit zu orientieren. Im weiteren Verlauf hat der Patient Schwierigkeiten, Rechenaufgaben oder Probleme zu lösen, Handfertigkeiten wie Ankleiden oder Erledigungen im Haushalt scheitern, die Vergesslichkeit steigt, etwa im Hinblick auf Medikamente oder Geburtstage, hinzu kommen Vernachlässigung der eigenen Hygiene und Wahnvorstellungen, etwa dass man bestohlen wurde. Das dritte Stadium ist gekennzeichnet durch den Verlust der Alltagskompetenz und die völlige Pflegeabhängigkeit.

Die Frage der Prävention wird im Zusammenhang mit den möglichen Ursachen diskutiert. Als mögliche Maßnahmen zur Vorbeugung von Alzheimer-Demenz gelten regelmäßige Bewegung, geistiger Anspruch, soziale Kontakte, also Gesellschaft und Kommunikation, gesunde Ernährung und Beachtung der gesundheitlichen Risikofaktoren.

Wenn Sie Fragen zu Alzheimer-Demenz im Allgemeinen haben, zu möglichen Anzeichen, zu Möglichkeiten der Prävention mit natürlichen Mitteln oder zur Pflege für demente Angehörige, beraten wir in der Bärenapotheke Sie gerne weiter.