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Elektrolyte und Sommergetränke

Auch wenn die sommerlichen Temperaturen meist als recht angenehm empfunden werden, stellen sie doch erhöhte Anforderungen an den Körper. Die vermehrte Produktion von Schweiß und der größere Durst erwecken das Bedürfnis nach einer erhöhten Flüssigkeitszufuhr. Die Bärenapotheke erklärt, warum dem Körper durch Elektrolytgetränke wieder Mineralstoffe zugeführt werden sollten.

Sowohl hohe Sommertemperaturen als auch körperlich anstrengende Bewegungen sorgen jeweils für sich alleine gesehen bereits für eine erhöhte Schweißproduktion. Kommen beide Faktoren zusammen, etwa infolge sportlicher Betätigung bei sommerlichen Temperaturen, schwitzen wir ungleich mehr.  Schweiß bedeutet gleichzeitig einen Verlust an Körperflüssigkeit, der wieder ausgeglichen werden sollte. Durst ist ein typisches Alarmzeichen dafür, dass der Körper mehr Flüssigkeit benötigt. Wenn wir dieses Alarmzeichen ignorieren oder wenn dieses Alarmsystem beispielsweise altersbedingt nur noch unzureichend funktioniert, drohen ernsthafte gesundheitliche Schäden.

Alleine die Tatsache, dass Flüssigkeit fehlt, führt u.a. zu einem Verdicken des Blutes und belastet damit die Herz-Kreislauffunktion. Im schlimmsten Fall können aber sogar die Nieren ihre Funktion versagen, und dies bedeutet Lebensgefahr. Die beste Vorsorge ist hier zunächst einmal ausreichendes Trinken, auch wenn vielleicht gerade kein Durstgefühl besteht. Das Getränk der Wahl ist hier Wasser.

Mit dem Schweiß wird jedoch nicht nur Flüssigkeit aus dem Körper ausgeschieden. Auch viele Mineralstoffe werden dabei mit ausgeschwemmt, so dass der Mineralstoffhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Dies kann u.U. fatale Auswirkungen auf die weiteren Körperfunktionen haben, an denen die einzelnen Mineralstoffe beteiligt sind. Ein Liter Schweiß enthält beispielsweise 29 mg Kalzium, 3,2 mg Magnesium, 1,15 mg Zink, 0,41 mg Eisen und 0,24 mg Phosphor sowie Aminosäuren, Harnstoff, Milchsäure und Zucker.

Elektrolytgetränke führen dem Körper Mineralstoffe zu

Die Mineralstoffe müssen dem Körper von außen zugeführt werden. Aufgrund der hohen Mengen, die durch die Schweißproduktion ausgeglichen werden müssen, reicht aber die übliche ausgewogene Mischkost dazu nicht mehr aus.

Als gute Alternative bzw. Ergänzung lassen sich hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Mit Hilfe elektrolythaltiger Getränke lässt sich sowohl der Durst löschen als auch der Mineralstoffwechsel ausgleichen. Da Elektrolytgetränke zumeist auch als erfrischend empfunden werden, erfüllen sie somit auch ihren Zweck als Durstlöscher gleich doppelt. Ideal sind hierbei gespritzte Fruchtsäfte, etwa in Form von Apfelschorle, Molke-Mixgetränke, selbst gemachter Eistee und Elektrolytgetränke aus der Bärenapotheke.

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