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Fasten

Dass der menschliche Körper Nahrung braucht, ist unbestritten. Diskussionsfähig ist allerdings, in welcher Menge und in welchen Abständen. Spätestens beim Fasten zeigt sich aber, dass es auch ganz gut ohne geht. Die Bärenapotheke gibt Ihnen einige Tipps, worauf Sie achten sollten.

Während vor noch gar nicht allzu langer Zeit die Menschen in unseren Breitengraden lange Zeit ohne Nahrung auskommen mussten und ihre Körper entsprechend ausgemergelt waren, leben wir heute in einer Zeit der Sättigung und sogar der Übersättigung. Bewusster Verzicht auf Nahrung ist aber auch in der heutigen Zeit noch immer ein Thema. Dies kann religiöse Gründe haben, etwa das religiös bedingte Fasten, wie es in christlichen, moslemischen oder jüdischen Traditionen überliefert ist. Häufig wird aber auch im Rahmen einer bewussten Gewichtsreduzierung und Diät die Nahrungsaufnahme zurückgefahren.

Typische Fastenkuren sind das Heilfasten nach Buchinger und die Meyer-Kur mit der Beschränkung auf Milch und Semmeln. Daneben gibt es noch viele andere klassische oder moderne Formen. Ihnen allen ist gemeinsam, dass dem Körper über einen längeren Zeitraum bestimmte Nahrungsbestandteile oder sogar die gesamte feste Nahrung entzogen wird.

Beim Fasten dem Körper vermehrt flüssige Nahrung zuführen

Wichtig ist die Betonung auf „fest“. Denn der Körper kann tatsächlich eine ganze Weile ohne feste Nahrung auskommen. Flüssigkeit ist jedoch lebensnotwendig. Diese wird bei vielen Fastenkuren in unterschiedlichen Formen zugeführt. Oft genügt bereits Wasser, am besten Mineralwasser, damit der Körper weiterhin wichtige Spurenelemente und Mineralien erhält. In anderen Fällen werden Kräuter- und Früchtetees oder Säfte bzw. Saftschorlen empfohlen.

Entscheidend ist nicht nur die Art des Fastens, sondern auch die Dauer. So ist gegen einen gelegentlichen oder regelmäßigen Entlastungstag, etwa am Wochenende, kaum etwas einzuwenden. Wenn Sie dagegen dem Körper über einen längeren Zeitraum die feste Nahrung entziehen möchten, sollten Sie dies vorab mit Ihrem Arzt besprechen. Beachten Sie auch, dass es in der Anfangsphase verstärkt zu Müdigkeit und Unwohlsein, etwa Kopfschmerzen kommen kann und dass Sie dann auch körperlich nicht so belastbar sind wie sonst. Auch für die Zeit des Fastenbrechens, also wenn der Körper nach dem Fasten wieder langsam an feste Nahrung herangeführt wird, sollten Sie sich beraten lassen.

Wenn Sie beabsichtigen, eine Fastenkur durchzuführen, beraten wir in der Bärenapotheke Sie gerne im Hinblick auf die Eignung der geplanten Fastenart. Daneben erhalten Sie bei uns auch unterstützende Präparate und Tees, damit das Fasten nicht zur Qual wird und der Körper ausreichende abwechslungsreiche flüssige Nahrung erhält.

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