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Inkontinenz

Wer an Inkontinenz leidet, ist gleich doppelt geplagt: Zu dem Problem selbst kommt noch die Scham, so dass Inkontinenz-Patienten sich auch nicht gerne ihrem Arzt anvertrauen. Dabei ist das Leiden sehr vielseitig, und die unterschiedlichen Arten bedürfen unterschiedlicher Behandlung. Dabei können auch Nahrungsergänzungsmittel helfen.

Inkontinenz bedeutet, dass der Patient unkontrolliert Harn oder Stuhl verliert. Das können sehr geringe Mengen sein, aber auch größere. Den Betroffenen ist dies oft sehr peinlich, so dass sie nicht darüber sprechen. Hinzu kommen die damit verbundenen Alltagsprobleme, etwa ständiger Uringeruch. Viele Patienten gehen deshalb auch nur noch ungerne in die Öffentlichkeit. Dabei ist es wichtig, auch zumindest mit dem Arzt über solche Tabuleiden zu sprechen, damit dieser eine effektive Behandlung einleiten kann und die Patienten auch wieder mehr Lebensqualität verspüren.

Viele Arten der Inkontinenz

Die Inkontinenz kann sowohl den Nieren-Blasenbereich betreffen als auch den Darmbereich. Im ersteren Fall geht unkontrolliert Harn ab, so dass man auch von einer Blasenschwäche spricht. Im anderen Fall führt die Darmschwäche zu einem unkontrollierten Stuhlverlust. Diese beiden Arten der Inkontinenz haben jedoch nicht alle die gleiche Ursache. Beim ungewollten Harnverlust werden Stressinkontinenz, Dranginkontinenz, Überlaufinkontinenz, Reflexinkontinenz, Extraurethrale Inkontinenz und Funktionelle Inkontinenz unterschieden. Bei der Stuhlinkontinenz unterscheidet man neurale, sensorische, muskuläre, Reservoir-bedingte und psychische Arten.

Jeder Inkontinenztyp erfordert entsprechend der Ursache eine unterschiedliche Behandlung. Wenn Übergewicht zu sehr auf die Bauchhöhle und die Blase drückt, hilft möglicherweise bereits eine Gewichtsreduktion. Bei einer zugrundeliegenden Blaseninfektion genügt meist die Behandlung der Entzündung, bei einer Muskelschwäche kann ein Training der entsprechenden Schließmuskeln hilfreich sein, etwa ein professionelles Beckenbodentraining. Gegebenenfalls kann auch eine Operation erforderlich sein. Daneben kann auch eine Behandlung mit Medikamenten erfolgen. Meist ist auch die Verwendung von Hilfsmitteln wie Inkontinenzeinlagen oder WIndeln sinnvoll oder erforderlich. Weiterhin können  je nach Ursache auch Nahrungsergänzungsmittel helfen, das Problem zumindest zu mildern. In diesem Zusammenhang werden z.B. häufig Cranberrysaft oder Kürbiskernpräparate genannt.

Wenn Sie an Blasenschwäche oder Stuhlinkontinenz leiden oder einer Ihrer Angehörigen davon betroffen ist, beraten wir in der Bärenapotheke Sie gerne über entsprechende Inkontinenz-Hilfsmittel. Unsere Apothekerinnen und Apotheker empfehlen Ihnen auch gerne geeignete Nahrungsergänzungsmittel.

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