Go to Top

Knorpel und Gelenke

Neben dem eigentlichen Skelett machen Gelenke und Knorpel einen wesentlichen Bestandteil des Stütz- und Bewegungsapparates aus. Sie unterliegen zahlreichen Belastungen, und im Laufe der Jahre können sich auch Verschleißerscheinungen wie Arthrose einstellen. Die Bärenapotheke informiert über die verschiedenen Arten von Gelenken und Gelenksbelastungen und die damit verbundene Gefahr einer Arthrose.

Die Gelenke des menschlichen Skeletts ermöglichen Bewegungen der Körpers. Dies können Beugebewegungen sein oder Drehbewegungen. Dementsprechend verfügen wir über verschiedene Arten von Gelenken, nämlich Kugelgelenke für Drehbewegungen, etwa in der Hüfte oder in der Schulter, Scharniergelenke für Beuge- und Streckbewegungen wie zum Beispiel der Ellenbogen oder die Fingergelenke, Sattelgelenke für Beuge-, Streck- und seitliche Bewegungen wie beim Daumen und schließlich Eigelenke, die zwar seitliche und Beuge- und Streckbewegungen ermöglichen, aber keine Drehbewegungen, wie zum Beispiel zwischen Fingern und Handwurzel.

Würden bei diesen Gelenksbewegungen die beteiligten Knochen direkt aufeinander reiben, wäre dies sehr schmerzhaft. Die Natur behilft sich deshalb mit einem Puffer- und Schmiersystem aus Knorpel und Gelenkflüssigkeit. Der Knorpel besteht aus Collagen und verleiht den Knochenenden eine weiche, glatte Oberfläche. Seine Nährstoffe erhält der Knorpel in erster Linie durch die Bewegung der Gelenke und die damit verbundene Belastung und anschließende Entlastung. Dabei werden die Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit übertragen.

Probleme treten nun auf, wenn die Knorpel durch häufige Belastungen des Gelenks abgenutzt sind oder wenn sie z.B. durch mangelnde Bewegung nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden.

Typische Gelenkserkrankung: Arthrose

Eine typische und weit verbreitete Gelenkserkrankung ist die Arthrose. Durch die zerstörte Knorpelschicht und damit verbundene Knochenveränderungen kommt es zu Bewegungsbeeinträchtigungen. Die Gelenke entzünden sich, schwellen an und schmerzen. Häufig betroffen sind dabei die Hände, Knie und Hüften. Es können aber auch andere Gelenke betroffen sein.

Um einer Arthrose vorzubeugen, hilft also einerseits ausreichend Bewegung der Gelenke, andererseits aber auch Vermeidung von übermäßigen Belastungen. Wenn eine Arthrose diagnostiziert wurde, besteht die Behandlung zum einen aus einer Entlastung der betroffenen Gelenke in Verbindung mit Krankengymnastik, physikalischer Therapie und Medikamenten. Je nach Schweregrad der Arthrose kommt auch eine operative Behandlung in Frage, etwa das Einsetzen eines künstlichen Gelenks.

Wenn Sie Gelenksschmerzen verspüren, sollten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren. Wir in der Bärenapotheke beraten Sie gerne über Präparate zur besseren Nährstoffversorgung der Gelenksknorpel.

, , ,