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Krampfadern

Für viele Menschen, insbesondere Frauen sind Krampfadern in erster Linie ein kosmetisches Problem. Bei den optisch unschönen Adern, die dort zutage treten, handelt es sich allerdings um Venen, denen ja auch eine bestimmte Funktion zukommt. Im Falle der Krampfadern ist diese Funktion gestört. Die Bärenapotheke erläutert, warum Sie bereits Besenreiser ernst nehmen sollten.

Krampfadern treten meist an den Beinen und Füßen auf, gelegentlich auch im Bereich der Arme. Sie sind jedoch nicht plötzlich von heute auf morgen da, sondern das Resultat einer längeren Entwicklung. Sie sind auch nicht gottgegeben und eine Plage, die man insbesondere im Alter einfach hinnehmen muss. Und abgesehen vom unschönen Aussehen können sie auch durchaus schmerzhaft sein.

Doch der Reihe nach: Der Blutkreislauf vollzieht sich über die Arterien, die sauerstoffreiches Blut in die Organe und die Peripherie transportieren. Das verbrauchte Blut wird wieder zurückgepumpt. Die hierfür vorgesehenen Blutbahnen sind allerdings nicht die Arterien, sondern die Venen. Diese sind so konstruiert, dass das hochgepumpte Blut nicht wieder infolge der Schwerkraft nach unten abließen kann. Dazu dienen einerseits die in den Venen befindlichen Venenklappen, zusätzlich hilft von außen die umgebende Muskulatur als sogenannte Muskelpumpe. Sind diese Mechanismen gestört, wird das Zurückpumpen des Blutes erschwert.

Solche Störungen können durch eine vererbte Bindegewebsschwäche ausgelöst werden, aber auch durch mangelnde Bewegung und somit eine Rückbildung der Beinmuskulatur. Das venöse Blut staut sich nun in den Venen, und diese dehnen sich weiter aus und verdicken, so dass sie als bläuliche Adern an der Hautoberfläche hervortreten. Die Vorstufe dieser Krampfadern sind die Besenreiser. In der Folge einer solchen Erkrankung der Venen kann es zu Entzündungen, Geschwüren oder gar Thrombosen kommen.

Krampfadern gelten als Volksleiden

Etwa jede zweite Frau und jeder dritte Mann ist von Besenreisern oder Krampfadern betroffen, ab dem siebten Lebensjahrzehnt ist sogar fast jeder betroffen. Risikofaktoren sind insbesondere mangelnde Bewegung, langes Sitzen und Stehen. Da hier die Muskelpumpe selbst nur wenig ausrichten kann, helfen als Alternative sogenannte Kompressionsstrümpfe. Andere Risikofaktoren wie Übergewicht, Alkoholkonsum, Rauchen und Einnahme der Pille sollten nach Möglichkeit reduziert werden.

Wir in der Bärenapotheke beraten Sie gerne weiter, wenn Sie Fragen zu Krampfadern haben oder die ersten Besenreiser entdecken. Neben Kompressionsstrümpfen zur Unterstützung der Venen können wir Ihnen auch andere Möglichkeiten und Präparate aufzeigen, um die Entstehung von Krampfadern zu verhindern oder Schmerzen in den Beinen zu lindern.

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