Go to Top

Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen sind nicht nur für Kinder sehr unangenehm. Da sie sowohl primär, als auch als Begleiterscheinung einer anderen Krankheit auftreten können, gilt es, die Ursachen abzuklären. Gegen einige dieser Ursachen hilft bereits eine einfache Prävention.

Dass Ohrenschmerzen vielerlei Ursachen haben können, hat einen einfachen  Grund, der aber nur wenige Menschen bewusst ist: Rachenraum, Nasenraum und Ohren sind zwar von außen betrachtet unterschiedliche Systeme und Organe. Tatsächlich sind sie aber durch ein Röhrensystem miteinander verbunden. Und genau das ist auch der Grund dafür, dass es keinen separaten Halsarzt und keinen Rachenarzt und keinen Ohrenarzt gibt, sondern eben einen Halsnasenohrenarzt (HNO).

Ohrenschmerzen können viele Ursachen haben

Als direkte Ursachen für Ohrenschmerzen kommen Mittelohrentzündung (Otitis media) oder Entzündung der Ohrgänge (Otitis externa), Paukenerguss oder Verschluss der Ohrtrompete oder auch Ohrschmalzpfropfen in den Gehörgängen in Frage. Daneben können auch andere Bestandteile des Ohrs, etwa Ohrknorpel oder Ohrhaut, entzündet sein. Indirekte Ursachen sind zum Beispiel eine Nasennebenhöhenentzündung (Sinusitis) oder eine Mandelentzündung (Tonsillitis), Zahnschmerzen, Mumps oder neurologische Probleme wie Nackenverspannungen.

Der HNO-Arzt versucht deshalb zunächst, die Schmerzen einzugrenzen und die Ursachen herauszufinden. Je nach Diagnose erfolgt dann die entsprechende Behandlung, etwa in Form von Antibiotika, dem Setzen eines Röhrchens oder einer Ohrenspülung.

Viele Ohrenschmerzen lassen sich allerdings durch eine einfache Prophylaxe vermeiden. So sollte etwa bei starkem Wind, wie er im Herbst oder in den Bergen und am Meer auftritt, ein Ohrenschutz getragen werden. Wärmende Ohrenschützer, eine Mütze oder etwas Watte in den Ohren kann dabei bereits ausreichend sein. Wenn ein Kind zu einem Verschluss der Ohrgänge neigt, wird der HNO möglicherweise ein Röhrchen einsetzen, das gelegentlich erneuert werden muss. Eine weitere Möglichkeit zur Prophylaxe kann auch darin bestehen, auf die Verwendung von Wattestäbchen zum Ohrenreinigen zu verzichten oder bei Ohrenpiercings verstärkt auf Hygiene zu achten.

Auch ein Schutz gegen Krankheiten, die sekundär zu Ohrenschmerzen führen, gehört zur Prophylaxe dazu. Dies kann zum Beispiel die Impfung gegen Mumps sein oder die rechtzeitige Behandlung einer Grippe.

Beim Thema Ohrenschmerzen helfen wir in der Bärenapotheke Ihnen gerne weiter, sowohl was die Prophylaxe anbelangt als auch Bekämpfung der Ursachen die Behandlung mit geeigneten Präparaten.