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Parasiten

Es gibt Dinge, die möchte man nicht wirklich haben. Dazu gehören auch Parasiten wie Läuse und Würmer. Die Bärenapotheke erklärt, wie Sie sich gegen den Befall schützen können und was Sie im Falle eines Falles dagegen tun können.

Gemeinsam geht es besser – das zumindest scheint die Devise der Parasiten zu sein. Sie leben mit oder von einem Wirt, der ihnen einige wichtige Aufgaben abnimmt. Zu diesen lästigen Gästen gehören auch die Läuse und Würmer. Eine Gegenleistung bieten sie für die erbrachten Dienste nicht. Im Gegenteil: Einige können sogar lebensgefährlich werden. Ein Grund mehr, sie schnellstmöglich wieder aus dem Haus bzw. Körper zu verjagen.

Ein recht gängiges Problem dieser Art sind Läuse. Hier ist vorab ganz klar zu sagen: Läuse sind kein Hygieneproblem. Sie befallen Menschen unabhängig von Alter, Bildung, Reichtum und Sauberkeit. Ein Läusebefall ist also kein Grund, sich zu schämen. Dennoch sollten Sie ihnen das weitere Gastrecht verwehren.

Die Tierchen lieben die warmen, weichen Stellen an der Kopfhaut. Dort klebt das Muttertier etwa 100 Eier knapp über Haut an die Haare. Nach 9 Tagen schlüpfen die neuen Läuse, nach weiteren 9 Tagen sind auch sie geschlechtsreif. Dann beginnt ein neuer Zyklus. Und genau diesen gilt es zu unterbrechen.

Einen Befall erkennen Sie zunächst an der juckenden Kopfhaut, das durch den Einstich und die dabei injizierte Substanz beim Blutsaugen entsteht. Ein weiteres Symptom sind die durch die Nissen verklebten Haare.

Zur Behandlung kommt zunächst ein Nissenkamm zum Einsatz, mit dem die Eier nach Möglichkeit ausgekämmt werden. Als nächste wird ein Mittel gegen die Läuse eingesetzt, etwa ein Shampoo oder spezielle Öle, die die Tierchen abtöten. Nach einer zweimaligen Behandlung im Abstand von 8 Tagen sollte der Spuk beendet sein.

Würmer können lebensbedrohlich werden

Im Vergleich zu den Läusen sind Würmer dagegen etwas problematischer. Die häufigsten Infektionsquellen sind halbrohe Fleisch- oder Fischgerichte, aber auch Obst, fäkaliengedüngtes Gemüse, ungewaschene Waldbeeren oder der Kontakt mit befallenen Tieren. Dazu gehören auch Haustiere. Daraus leitet sich auch die wichtigste Schutzmaßnahme ab: gute Küchenhygiene. Ansonsten gilt für Lebensmittel insbesondere in hygienisch suspekten Umgebungen und Ländern: „Peel it, cook it or leave it“ – Schälen, Kochen oder Verzichten.

Spulwürmer halten sich vor allem im Dünndarm auf. Bei geringem Befall gibt es meist keine Symptome, bei stärkerem Befall kommt es zu Fieber, Bauchschmerzen und Übelkeit. Wenn die Spulwürmer die Lunge besiedeln, kommt es zu bronchitisähnlichen Beschwerden.

Madenwürmer können im Kot erkannt werden. Ein typisches Symptom ist das Jucken am After, da die Weibchen dort die Eier ablegen. Die Infektion erfolgt über Hand zu Mund.

Bandwürmer (Hunde- und Fuchsbandwurm) sind die bekanntere und auch gefährlichste Art dieser Parasiten. Typische Beschwerdemerkmale sind Bauchschmerzen, Durchfall, Krämpfe und Gewichtsabnahme. Bandwürmer können je nach Art Leber, Lunge und sogar das Gehirn befallen. Die Therapie erfolgt über Medikamente. Besondere Hygiene ist hier das A und O, um weitere Infektionen zu vermeiden.

Wenn Sie bei sich oder Ihren Kindern Läuse entdeckt haben oder wenn Sie Fragen zum Thema Würmer haben, beraten wir in der Bärenapotheke Sie gerne und natürlich diskret über die Möglichkeiten, wie Sie diese Parasiten wieder loswerden können.

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