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Schlafstörungen

Schlafmangel kann viele Ursachen haben. Eine große Rolle spielt dabei das Schlafhormon Melatonin. Aber auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Sie kann den Schlaf stören, aber auch zu einem verbesserten Schlaf verhelfen.

Ein guter, ausreichender Schlaf ist eine Wohltat für Seele und Körper. Doch viele Menschen leiden unter Schlafstörungen und fühlen sich am nächsten Morgen nicht wirklich fit, manchmal sogar wie gerädert. Dies hat massive Auswirkungen auf die Konzentration, die Leistungsfähigkeit bei der Arbeit und auf die Psyche. Langfristig kann Schlafmangel sogar ernsthafte Auswirkungen auf die Gesundheit haben und zu Depressionen führen. Deshalb ist es wichtig, den Ursachen auf die Spur zu kommen.

Als mögliche Ursachen kommen zunächst einmal äußere Faktoren in Betracht, etwa Umgebungslärm, trockene und schlechte Luft, zu hohe Temperaturen oder ein unbequemes Bett. Beim Umgebungslärm muss das nicht einmal eine Baustelle oder eine Fete im Nachbargarten sein. Auch schnarchende Partner, ein laufender Fernseher im Schlafzimmer oder brummende Elektrogeräte wie ein Radiowecker sind häufige Schlafräuber. Hier kann man sich meist sehr leicht behelfen, etwa indem man die Elektrogeräte aus dem Schlafzimmer verbannt, durch den Einsatz von Ohrenstöpseln oder im Falle des Schnarchpartners durch getrennte Schlafzimmer.

Stress ist eine der häufigsten Ursachen für Schlafmangel

Eine weitere, sehr häufige Ursache für Schlafmangel ist Stress, sei es arbeitsbedingt oder privat. Hier ist es ganz wichtig, vor dem Zubettgehen innerlich abzuschalten und seine Sorgen möglichst nicht mit ins Bett zu nehmen. Entspannende Musik und Entspannungsübungen oder ein Spaziergang vor dem Schlafengehen helfen, die Gespenster für die Nacht zu vertreiben.

Auch die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit und umgekehrt sorgt dafür, dass der persönliche Schlafrhythmus gestört wird. Ähnliches gilt für Schichtarbeit.

Neben diesen äußeren Ursachen für einen Schlafmangel kommen aber auch Krankheiten in Betracht, wie z.B. Magen- und Darmprobleme, hormonelle Störungen, eine Überfunktion der Schilddrüse, Erkrankungen des Herzens, Asthma, Rheuma, das Restless-Legs-Syndrom oder Morbus Parkinson.

Eine wichtige Rolle beim Schlaf spielt das körpereigene Hormon Melatonin, das in der Zirbeldrüse gebildet wird. Interessanterweise ist die Melatonin-Produktion lichtabhängig: Sie setzt bei Dunkelheit ein und wird bei Licht gehemmt. Den positiven Effekt des Hormons auf den Schlaf machen sich auch einige Melatonin-Präparate zunutze, deren Einsatz allerdings umstritten ist.

Alternativ bieten sich immer noch viele natürliche Produkte an wie Baldrian, Lavendel oder Passionsblume, aber auch Kräuter wie Melisse und Kamille oder Gewürze wie Thymian, Basilikum und Majoran. All dies können Sie in Ihren Ernährungsplan einbauen bzw. auch in Form von Getränken zu sich nehmen.

A propos Ernährung: Auch über die Ernährung selbst lässt sich ein gesunder Schlaf fördern, indem Sie auf schwere, fette und gehaltvolle Abendmahlzeiten verzichten. Das gleiche gilt für übermäßigen Alkohol am Abend. Essen Sie stattdessen leichte, bekömmliche Kost, und auch das nicht zu spät, damit Ihnen danach nichts „schwer im Magen liegt“ und Schlafprobleme verursacht.

Bei Fragen zu Schlafstörungen und Schlafmangel fragen Sie uns in der Bärenapotheke. Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl geeigneter sanfter Präparate wie Kräutertees oder homöopathischer Produkte und geben Ihnen auch Tipps für eine schlaffördernde Ernährung.

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