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Schnupfen

Ein Schnupfen kommt selten allein, weiß der Volksmund. Doch auch wenn er alleine kommt, ist er schon lästig genug. Die Bärenapotheke erklärt Ihnen die Entstehung eines Schnupfens und wie Sie sich gegen eine Ansteckung schützen können.

Wie ein Schnupfen zu erkennen ist beziehungsweise welche Symptome damit einhergehen, weiß fast jeder: Die Nase trieft und läuft, wir sind ständig am Niesen, und im schlimmsten Fall gesellen sich noch Mattigkeit, gereizte Augen und Kopfschmerzen hinzu. Durch das ständige Naseschnäuzen trocknen zudem noch die Nasenflügel aus. Doch wie kommt es zu einer solchen körperlichen Reaktion, die wir im Allgemeinen als Schnupfen bezeichnen?

Die Verursacher der Nasenschleimhautentzündung sind Rhinoviren, die sich bevorzugt im Nasenbereich aufhalten. Dort finden sie die für sie idealen Bedingungen vor. Allerdings ist es nicht ein einzelner Virus, sondern es sind viele verschiedene, die da kursieren. Deshalb kann es auch passieren, dass wir in einer Saison mehrmals verschnupfen.

Das Nasensekret wird bei einer Schnupfeninfektion zunächst dünnflüssig und allmählich zäher, die Farbe kann sich von klar bis zu gelblich-grünlich verändern. Nach 1-2 Wochen ist der Spuk dann meist vorüber. Auch dazu weiß der Volksmund: „3 Tage kommt er, 3 Tage steht er, 3 Tage geht er.“

Bei Stockschnupfen und Ohrenschmerzen sofort zum Arzt!

Ein besonderes Problem bei einem Schnupfen stellt eine verstopfte Nase dar. Wenn das Nasensekret nicht mehr abließen kann, besteht die Gefahr einer Mittelohrentzündung, da Hals, Nase und Ohren durch ein Gängesystem miteinander verbunden sind. Wenn die Nase also längere Zeit verstopft ist und die Ohren zu schmerzen beginnen, sollte dies unbedingt ärztlich behandelt werden.

Die Übertragung und damit die Ansteckung erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Die Viren müssen also über Nasensekret oder Speichel einer erkrankten Person in die Mund- und Nasenschleimhäute einer anderen Person gelangen. Das kann zum Beispiel passieren beim Küssen, aber auch wenn jemand niest oder wenn die Viren über die Hand weitergegeben werden beim Händeschütteln oder Anfassen von Türklinken, Treppengeländern etc. Allerdings können die Viren in der Luft nicht lange überleben – auf einem Taschentuch etwa 1 Stunde, auf den Händen etwa 3 Stunden, auf dem Lichtschalter, Telefon und Fernbedienung allerdings bereits bis zu 18 Stunden.

Die beste Vorsorge ist ausreichende Hygiene. Um die Gefahr einer Ansteckung zu verringern, sollten Sie als Schnupfenpatient möglichst nicht frei in die Umgebung niesen. Verwenden Sie Einwegtaschentücher und werfen Sie diese nach der Benutzung weg. Waschen Sie sich häufig die Hände. Verzichten Sie auf Händeschütteln. Benutzen Sie Trinkgefäße und Essbesteck nicht gemeinsam mit anderen. Verzichten Sie auch aufs Küssen.

Um sich aktiv gegen einen Schnupfen zu schützen, können Sie im Vorfeld Ihr Immunsystem stärken. Packen Sie sich warm ein, wenn Sie in die Kälte gehen, und lüften Sie regelmäßig die Wohnung und Büroräume. So machen Sie den Schnupfenviren das Leben schwer und beugen einer Entstehung vor.

Wir in der Bärenapotheke geben Ihnen auch gerne Tipps, wie Sie dem Schnupfen zu Leibe rücken können, etwa mit einer Nasendusche, und beraten Sie auch gerne mit entsprechenden Präparaten gegen Schnupfen oder Begleiterscheinungen.