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Sonnenwonnen

Sommer und Sonne sorgen meist für gute Laune. Damit ist es aber schnell vorbei, wenn die intensiven Strahlen zu einem Sonnenbrand oder einer Sonnenallergie führen. Die Bärenapotheke verrät Ihnen, wie diesen Hautproblemen vorbeugen.

Vor allem nach den dunklen Wintermonaten, wenn die Haut kaum Sonnenlicht erhalten hat, können die ersten Sonnenstrahlen sehr schnell zu einem Sonnenbrand führen. Das gleiche gilt aber auch für zu intensive Bestrahlung, etwa im Bereich von Wasser (Meer, Strand, Badesee, Schwimmbad) als auch in Höhenlagen sowie, oft unterschätzt, im Schnee. Verantwortlich ist dabei vor allem der UV-Anteil des Sonnenlichts. Hierbei werden zwei Strahlentypen unterschieden, nämlich UV-A- und UV-B-Strahlen. Während die kurzwelligen UV-B-Strahlen nur die Hautoberfläche erreichen und eine schnelle Bräunung hervorrufen, dringen die langwelligen UV-A-Strahlen in die tieferen Hautschichten ein und sorgen für eine länger anhaltende Hautbräunung. Ein Sonnenbrand kann nicht nur hässliche Narben hinterlassen, sondern erhöht auch das Hautkrebs-Risiko. Sonnenbrand-gefährdet sind vor allem hellhäutige Menschen und Kinder.

Sonnenbrand medizinisch versorgen lassen

Sonnenbrand wird häufig verharmlost. Dabei ist er genau das, was die Bezeichnung bereits ausdrückt: eine Hautverbrennung durch Sonnenstrahlen. Hierbei lassen sich mehrere Stufen unterscheiden, beginnend von einer leichten Hautrötung über Blasenbildung bis zu ernsthaften und schwerwiegenden Verbrennungen dritten Grades. Einen Sonnenbrand sollten Sie unbedingt einem Arzt vorzeigen.

Einem Sonnenbrand können Sie relativ leicht vorbeugen, indem Sie einige Grundregeln beachten: Setzen Sie sich nicht der prallen (Mittags-)Sonne aus. Schützen Sie vor allem die peripheren Körperstellen wie Arme, Hände, Beine, Füße sowie Gesicht und Kopf. Leichte Bedeckungen wie langärmelige Baumwoll- oder Leinenbekleidung schützen die Haut vor der direkten Bestrahlung. Ein Sonnenhut schützt die Schädeldecke und spendet Gesicht und Nacken angenehmen Schatten. Sonnenschutzcremen oder -lotionen sind Pflicht. Diese sollten dem jeweiligen Hauttyp entsprechen. Sie ermöglichen zwar einen etwas längeren Aufenthalt in der Sonne, sind jedoch kein Freibrief für Dauerbrutzeln.

Bei einer Sonnenallergie handelt es sich ebenfalls um eine Reaktion der Haut auf das Sonnenlicht. Betroffene werden wenige Stunden nach dem Aufenthalt im Sonnenlicht geplagt von Hautrötungen, Papeln und juckenden Bläschen. Auch hier gelten die gleichen Regeln wie beim Schutz gegen Sonnenbrand, allerdings wesentlich verstärkt. Je nach Empfindlichkeit der Haut empfiehlt sich UV-abweisende Bekleidung. Wichtig zu wissen ist, dass das UV-Licht auch durch Fensterscheiben dringt. Wer als Betroffener also längere Zeit Auto fährt, sollte auf einen entsprechenden UV-Schutz der Scheiben achten, um einer Sonnenallergie vorzubeugen.

Wenn Sie einen Aufenthalt im Freien planen oder einen Urlaub, fragen Sie uns in der Bärenapotheke gerne nach geeignetem Sonnenschutz für Ihren Hauttyp. Wir geben Ihnen auch gerne zusätzliche Tipps, wie Sie sich vor den gefährlichen UV-Strahlen schützen und einem Sonnenbrand oder einer Sonnenallergie vorbeugen können.