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Stoffwechselunterschiede Frau – Mann – Kind

Wenn Sie sich für Gesundheitsthemen interessieren und regelmäßig Artikel dazu lesen, ist Ihnen sicher bereits des Öfteren der Begriff Gendermedizin begegnet. Der Begriff taucht besonders auf im Zusammenhang mit dem Hormonsystem und mit Diagnosen bei bestimmten Erkrankungen. Die Bärenapotheke erklärt, was es mit dem Begriff auf sich hat.

Dass Männer und Frauen unterschiedlich sind, darüber braucht man nicht zu diskutieren. Die Unterschiede betreffen nicht nur Äußerlichkeiten wie die Geschlechtsmerkmale, sondern beispielsweise auch das Erleben von und den Umgang mit Emotionen. „Männer und Frauen ticken eben anders“, heißt es dazu oft.

Umso erstaunlicher ist es, dass in der medizinischen Forschung und in der medizinischen Praxis in der Vergangenheit häufig so getan wurde, als gäbe es hier im Wesentlichen keine allzu großen Unterschiede. Dies führte dazu, dass Männer und Frauen mit den gleichen Medikamenten behandelt wurden. Erst seit wenigen Jahren hat die Forschung (an)erkannt, dass das gleiche Medikament bei einem Mann ganz anders wirken kann als bei einer Frau. Aber auch bestimmte Körperprozesse, die eben bei Mann und Frau unterschiedlich sind, erfordern unterschiedliche Behandlungsweisen und mitunter auch unterschiedliche Medikamente. Eine wichtige Rolle spielen hier z.B. die unterschiedlichen Anteile von Muskel- und Fettgewebe bei Männern und Frauen und das unterschiedliche Hormonsystem.

Doch auch bei den Diagnosen ist es oft erforderlich, auf geschlechtertypische Faktoren zu achten. So äußert sich ein Herzinfarkt bei Männern häufig durch ein Druckgefühl im Brustraum und ein Ziehen bis in den linken Arm, oft verbunden mit Todesangst, bei Frauen dagegen eher durch Bauchschmerzen, Schweißausbrüche, Übelkeit und Erbrechen. Wird dies nicht berücksichtigt, kommt es zu Fehldiagnosen. Dadurch wurden (und werden noch immer) Herzinfarkte bei Frauen häufig nicht erkannt, teilweise mit durchaus fatalen Folgen.

Gendermedizin unterscheidet bei Diagnosen und Therapien zwischen Mann und Frau

Die Gendermedizin hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Symptomatik von Erkrankungen herauszuarbeiten, geeignete Diagnose-Instrumente bereitzustellen und auch entsprechende Medikamente und Medikationen zu entwickeln.

Im Zusammenhang mit der Gendermedizin muss allerdings auch berücksichtigt werden, dass Kinder keine „kleinen Erwachsenen“ sind, sondern ebenfalls spezifische Diagnosen benötigen, um ihnen adäquate Hilfe zukommen zu lassen. Inzwischen gibt es für gängige Erkrankungen geeignete Kinderpräparate, die auf den Organismus und das Hormonsystem der kleinen Patienten abgestimmt sind.

Wenn Sie Fragen haben zum Thema Gendermedizin, beraten wir in der Bärenapotheke Sie gerne weiter. Fragen Sie bei der Medikamentenwahl auch gerne nach genderspezifischen Präparaten oder nach der unterschiedlichen Wirkung bei Männern und Frauen. Und auch für die kleinen Patienten finden Sie bei uns für die meisten Diagnosen sicher ein geeignetes Präparat.

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