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Stress lass nach!

Kaum ein Tag, an dem nicht irgendjemand über Stress klagt. Dabei wird oft vergessen, dass es verschiedene Arten von Stress gibt. Je nach Stresspegel gibt es verschiedene Anzeichen, die auf eine zunehmende Gefährdung hindeuten. Während in vielen Fällen bereits einfache Übungen und Entspannungstechniken helfen, kommt in schwereren Fällen und bei Dauerstress auch eine Behandlung durch medikamentöse Mittel in Betracht.

Stress ist eine natürliche psychische und physische Reaktion des Körpers, meist auf äußere Ereignisse. Durch bestimmte Ereignisse oder Situationen, die als bedrohlich empfunden werden, wird gewissermaßen Alarm ausgelöst: Der Körper schüttet vermehrt Stresshormone aus, insbesondere Adrenalin. Diese Stresshormone sorgen für die typischen Anzeichen wie einen beschleunigten Puls, erweiterte Pupillen und Bronchien und Anstieg des Blutzuckerspiegels. Je nach Einschätzung der Situation erfolgen nun Flucht- oder Angriffsreaktionen. Das Ziel besteht dabei darin, die Stress-Situation zu beenden und den Stresshormonpegel wieder herunterzufahren, also den Stress abzubauen.

Diese Mechanismen haben dem Menschen in der Vorgeschichte wertvolle Dienste erwiesen, etwa wenn ein Feind oder ein gefährliches Tier nahte. In der heutigen Zeit sind die Bedrohungen subtiler, weniger vorhersehbar und weniger kontrollierbar. Auch immer wieder neue Situationen können Stress auslösen. Problematisch wird es, wenn der Stress dauerhaft besteht und chronisch wird.

Zwei Arten von Stress

All dies betrifft vor allem die negativen Aspekte von Stress. Tatsächlich gibt aber zwei Arten von Stress: den eben beschriebenen negativen, sogenannten Distress, und einen positiven, der auch Eustress genannt wird. Diesen erleben wir, wenn wir uns über irgendetwas besonders freuen.

Anhaltender, chronischer Distress führt nicht nur zu kurzfristigen Belastungen, sondern kann dem Körper dauerhaft schaden. Die Folgen von Dauerstress sind unter anderem Bluthochdruck, Diabetes, aber auch Burnout und Depression. Hier ist eine dringende medizinische und auch psychotherapeutische Behandlung notwendig.

Deshalb sollten Sie bereits bei den ersten Anzeichen einer dauerhaften Stressbelastung Mittel und Wege suchen, diese Situation zu entschärfen. Während bei akutem Stress Entspannungstechniken helfen können, sind bei chronischem Stress härtere Bandagen erforderlich. Dies kann sogar einen Arbeitsplatzwechsel oder einen Wohnortwechsel bedeuten. In jedem Fall sollten Sie hier professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Bei Fragen rund um das Thema Stress beraten wir Sie in der Bärenapotheke gerne weiter und empfehlen Ihnen auch natürliche Mittel, die Ihnen zur Entspannung helfen können, etwa Tees oder Entspannungsbäder.