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Stress

Das Thema Stress gehört zu den Dauerbrennern in Gesprächen und wird auch oft inflationär verwendet. Dies führt häufig dazu, dass die Ernsthaftigkeit des Themas verkannt wird. Denn negativer Stress, der sogenannte Distress, ist ein Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen und sollte deshalb nicht dauerhaft vorherrschen. Demgegenüber gibt es aber auch einen positiven Stress (Eustress), dem Sie sich durchaus aussetzen sollten. Die Bärenapotheke erklärt die Unterschiede und zeigt die Zusammenhänge zwischen Stress und Adrenalin auf.

Das meist negativ besetzte Wort Stress beschreibt ein Phänomen, das den Menschen seit Urzeiten begleitet: In einer als (lebens)bedrohlich erlebten Situation mobilisiert der Körper alle Kräfte, um eine der beiden grundsätzlichen Reaktionen auf diese Situation vorzubereiten: Kampf oder Flucht. Dazu werden aus dem Nebennierenmark stoßartig Adrenalin und Noradrenalin in den Körper gepumpt, die Atemfrequenz und die Muskelspannung werden erhöht, um eine schnelle Reaktion zu ermöglichen. Ist die Gefahr vorüber, normalisieren sich die körpereigenen Systeme wieder und es erfolgt eine Phase der Erholung.

Diese grundlegenden Mechanismen wirken auch weiter, wenn wir uns beispielsweise in einer Prüfungssituation befinden, wenn wir bei der Arbeit nicht mehr ein noch aus wissen oder wenn psychische Probleme auf uns einstürzen.

Dabei gibt es Stresssituationen, die als positiv erlebt werden, etwa bei einem sportlichen Wettkampf oder bei einer erfolgreichen Prüfung. Hier stellt sich hinterher ein Glücksgefühl ein, und wir sind für die nächste ähnliche Situation motiviert. Dieser positive Stress wird als Eustress („guter Stress“) bezeichnet.

Dauerhafter Distress schadet Ihrer Gesundheit

Das Gegenteil davon ist der Distress. Dieser liegt vor, wenn die Bewältigungsstrategien nicht mehr ausreichen, das Problem zu lösen. Die Folgen sind u.a. Frust und schwindendes Selbstbewusstsein. So entwickelt sich schnell eine Negativspirale, die neben den psychisch-emotionalen auch körperliche Folgen hat. Der Cortisolspiegel im Blut steigt an, in der Folge auch der Blutzuckerspiegel, es entstehen entzündliche Prozesse, und die Gehirnzellen werden cortisolresistent, was wiederum Erschöpfung und Burn-out zur Folge hat. Weitere Folgen sind Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen und Aggressivität. Dauerhafter negativer Stress ist ein Risikofaktor für viele Erkrankungen, darunter auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Aus diesem Grund sollten Sie dauerhaften Distress nach Möglichkeit meiden oder, wenn er bereits eingetreten ist, reduzieren. Hier können Entspannungstechniken wie Yoga oder Autogenes Training, aber auch hilfreiche Gespräche, etwa mit einem Psychotherapeuten zum Stressabbau beitragen.

Wenn Sie Fragen haben zu Stressursachen und zu Möglichkeiten, Distress zu verringern, stehen wir in der Bärenapotheke Ihnen gerne zur Seite. Wir empfehlen Ihnen auch gerne natürliche Präparate, die Ihnen bei Nervosität oder Schlafstörungen weiterhelfen.

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