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Verbrennungen

Verbrennungen sind äußerst schmerzhaft. Allerdings gibt es hier zahlreiche Unterschiede, etwa im Hinblick auf die unterschiedlichen Verbrennungsrade und die Ursachen. Doch egal ob Sonnenbrand oder andere Brandverletzung – hier ist dringend Erste Hilfe erforderlich. Die Bärenapotheke informiert, was bei Verbrennungen zu beachten ist.

Viele Menschen sind sich gar nichtbewusst, dass ein Sonnenbrand eine Verbrennung darstellt. Doch egal, ob die Haut zu lange der intensiven Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist, ob Sie sich an heißem Wasser verbrühen oder ob jemand aus einem brennenden Fahrzeug geborgen wird – in allen diesen Fällen findet eine Schädigung der Haut durch Hitze statt, und dies ist das grundlegende Bild einer Verbrennung.

Diese vier Verbrennungsgrade sollten Sie kennen

Je nach Intensität der Hitze, Nähe zur Hitzequelle, Dauer der Hitzeexposition und vorhandenem oder nicht vorhandenem Schutz können die Folgen sehr unterschiedlich ausfallen. Im weniger schlimmen Fall sind es nur Hautrötungen (Verbrennungen 1. Grades), die aber auch schnell in eine Blase übergehen können (Verbrennungen 2. Grades). Hier sind in erster Linie die oberen Hautschichten betroffen. Schlimmer sieht es aus, wenn die unteren Hautschichten ebenfalls geschädigt werden. Solche massiven Verbrennungen sind nicht nur sehr schmerzhaft, sondern können sogar einen lebensbedrohlichen Schock auslösen. Bei schwarz-weißen Nekrosen (Verbrennungen 3. Grades) oder gar Verkohlungen (Verbrennungen 4. Grades) spürt die betroffene Person dagegen keine Schmerzen mehr, da die entsprechenden Nervenenden zerstört sind. Es bleiben jedoch irreversible Schädigungen, und es werden Hauttransplantationen erforderlich.

Verbrennungen können aber nicht nur durch heiße Gegenstände, Flüssigkeiten oder Gase entstehen. Auch starke Reibung erzeugt Hitze, etwa wenn ein Motorradfahrer durch einen Unfall mehrere Meter weit über die Straße schlittert. Daneben kommen auch Strom, Röntgenstrahlen und radioaktive Strahlen als Ursache in Frage.

Im Hinblick auf Erste-Hilfe-Maßnahmen sollten Sie bei Verbrennungen unbedingt einige Dinge beachten: Falls ein Mensch brennt, ersticken Sie das Feuer sofort mit Hilfe einer Decke oder löschen Sie es mit Wasser. Richten Sie niemals einen Feuerlöscher auf das Gesicht! Entfernen Sie den Patienten aus dem Gefahrenbereich, prüfen Sie, ob er bei Bewusstsein ist, ob er ansprechbar ist und ob er frei atmen kann. Kontrollieren Sie den Kreislauf. Brandwunden sollten Sie niemals mit den Fingern berühren. Legen Sie stattdessen die Wunde frei und kühlen Sie sie mit handwarmem Wasser. Decken Sie die Wunde mit nicht haftendem Verbandsmaterial ab, jedoch ohne Salben oder Puder auf die Wunde zu geben. Da bei einem Stromunfall neben den Verbrennungen auch lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auftreten können, sollten Sie auch hier in jedem Fall einen Arzt verständigen.

Ansonsten gilt zur Vorbeugung vor Verbrennungen: Sicherheit geht vor. Das gilt auch im Umgang mit brennbaren oder heißen Flüssigkeiten, Stoffen und Materialien. Auch gegen einen Sonnenbrand kann man sich wirkungsvoll schützen, und das nicht nur im Sommer, sondern auch im Winterurlaub.

Wir in der Bärenapotheke beraten Sie gerne, wenn Sie Fragen zu wirksamem Sonnenschutz haben oder wenn Ihre Hausapotheke auch Erste-Hilfe-Produkte für Verbrennungen enthalten soll.

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