Go to Top

Vorhofflimmern

Das Vorhofflimmern gehört zu den Herzerkrankungen, die im Bewusstsein der Bevölkerung eher weniger präsent sind. Und dies, obwohl alleine in Österreich etwa 300.000 Menschen davon betroffen sind. Die Bärenapotheke erklärt, welche Auswirkungen diese Erkrankung auf das Blut und dessen Transport im Körper hat, wie man ihr mittels EKG wortwörtlich auf die Spur kommen kann und warum Sie in diesem Zusammenhang auch dauerhaften Stress eher vermeiden sollten.

Das Herz ist bekanntlich unsere Blutpumpe, die den gesamten Körper mit Blut versorgt und damit Sauerstoff und viele andere Stoffe in die Organe bringt bzw. umgekehrt auch für den Abtransport von Giftstoffen aus dem Körper sorgt. Pro Minute erfolgen bei einem gesunden Menschen etwa 60 bis 100 solcher Pumpvorgänge, pro Tag pumpt das Herz also über 100.000 Mal Blut durch den Körper.

Damit dies auch in einem relativ festen Rhythmus geschieht und nicht etwa unregelmäßig, werden über einen speziellen Bereich des Herzens, den Sinusknoten, elektrische Impulse an das Herz geleitet, die den Herzmuskel zum Zusammenziehen anregen. Dieser körpereigene Schrittmacher arbeitet automatisch und ohne unser Zutun. Dies stellt sicher, dass die beiden Herzkammern perfekt aufeinander abgestimmt arbeiten.

Vorhofflimmern erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt

Allerdings können diese Prozesse auch durcheinandergeraten. Dann arbeiten die beiden Herzkammern nicht mehr ganz synchron, und es kommt zum Vorhofflimmern. Die Folge: Die normalerweise zu transportierende Blutmenge sinkt um etwa 15 Prozent. Und dies kann in der Folge dann auch Herzklopfen, Angst, Nervosität, Schwindel, Herzrasen, Brustenge und Atemnot mit sich bringen. Zudem steigt das Infarktrisiko.

Insbesondere Personen über 65 Jahre sollten deshalb regelmäßig ihren Puls kontrollieren und Unstimmigkeiten umgehend von ihrem Arzt abklären lassen. Mit Hilfe eines EKG oder besser eines Langzeit-EKG lassen sich die Erregungswellen des Herzens als Kurven darstellen, so dass hier Unregelmäßigkeiten schnell deutlich werden und gegebenenfalls eine geeignete Therapie eingeleitet werden kann.

Ein wichtiger Risikofaktor für das Vorhofflimmern ist dauerhafter negativer Stress, wozu auch psychische Probleme gehören. Ein Grund mehr, diese Faktoren bereits im Vorfeld möglichst zu vermeiden.

Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie Ihren Puls korrekt messen können, beraten wir in der Bärenapotheke Sie gerne weiter. Wir empfehlen Ihnen auch gerne entsprechende Geräte und erklären Ihnen die Bedienung. Wenn Sie unter erhöhtem Stress leiden, helfen wir Ihnen auch gerne mit Tipps und Empfehlungen weiter.

, , ,