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Was tun bei Durchfall?

Durchfall ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch massive gesundheitliche Auswirkungen haben. Die Bärenapotheke informiert Sie über mögliche Gründe für Durchfall und über Therapiemöglichkeiten.

Das hat sicher jeder schon mindestens einmal erlebt: Statt des normalen Stuhlgangs zwickt und rumort der Darm, das Bedürfnis nach einer Toilette wird sehr schnell sehr dringend, und mit hohem Druck schießt der Darminhalt meist sehr dünnflüssig bis wässrig heraus. Während ein gelegentlicher Durchfall (Diarrhöe) nicht unbedingt besorgniserregend sein muss, sollten Sie bei länger anhaltender Diarrhöe unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Typischer Urlaubs-Durchfall: Montezumas Rache

Durchfall kann viele Gründe haben. Zu den häufigsten zählen Infekte. Dabei gelangen Bakterien in den Darm, die dort für den berüchtigten Aufruhr sorgen. Dies können zum Beispiel mit Bakterien belastete oder gar verdorbene Lebensmittel sein. Ein berüchtigtes Beispiel dafür ist Montezumas Rache, die sich Urlauber in südlichen Ländern durch den Verzehr von rohen Lebensmitteln zuziehen. Hier hilft zur Vorbeugung nur die alte Weisheit: Cook it, peal it or leave it – Koche es, schäle es oder verzichte lieber darauf. Auch Lebensmittelvergiftungen gehören in diese Gruppe.

Ebenfalls durch Lebensmittel ausgelöst werden kann Durchfall bei Unverträglichkeiten, etwa gegen Milchzucker (Laktose). In diesem Fall ist Enthaltsamkeit die beste Vorbeugung. Sofern Sie die Erfahrung gemacht haben, dass kalte Speisen oder beispielsweise starker Kaffee durchschlagende Wirkung haben, sollten Sie sich hier ebenfalls Mäßigung auferlegen. Einige Lebensmittel wie Milchzucker, Fruktose oder Pflaumensaft wirken naturgemäß ohnehin bereits abführend, können bei empfindlichen Menschen oder bei höherer Dosierung aber auch zu Durchfall führen.

Eine weitere recht häufige Ursache für Durchfall ist Aufregung und Stress. Nicht wenige Menschen reagieren beispielsweise auf Prüfungsangst oder anderen akuten Stress somatisch – sie haben regelrecht „Schiss“.

Daneben können aber auch ernsthafte Erkrankungen für einen Durchfall verantwortlich sein. Dies reicht von Fieber bis hin zu Erkrankungen des Magen-Darmtraktes. Generell sollten Sie bei länger anhaltendem Durchfall bei Ihrem Arzt vorsprechen. Wässriger Stuhl bei Kindern sollte sofort als Alarmzeichen gewertet werden. Er kann sehr schnell lebensbedrohend werden.

Generell helfen bei akutem Durchfall Präparate zur Festigung des Stuhls. Hier können wir in der Bärenapotheke Ihnen entsprechende Therapiemöglichkeiten aufzeigen. Ergänzend dazu sollten Sie auch Elektrolyte zuführen, da insbesondere durch den wässrigen Durchfall auch Mineralstoffe in hohem Maße ausgeschwemmt werden.