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Zink

Während die Spurenelemente Eisen, Magnesium und Kalzium recht bekannt sind für unsere Gesundheit, ist die Bedeutung von Zink eher unbekannt. Die Bärenapotheke klärt auch über die Bedeutung dieses Übergangsmetalls und wie Sie einem Mangel an Zink entgegenwirken können.

Die Bedeutung von Zink für unseren Körper lässt sich durch eine einzige Zahl eindrucksvoll belegen: Das Übergangsmetall ist an nahezu 300 Prozessen in unserem Körper beteiligt. Dass ein Mangel an Zink deshalb fatale Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, leuchtet schnell ein.

Zu den Prozessen, die Zink in irgendeiner Form mitsteuert, gehören die Verstoffwechslung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen, ebenso ist es am Aufbau unserer Erbsubstanz beteiligt sowie am Zellwachstum. Auch das Immunsystem und zahlreiche Hormone sind auf Zink angewiesen, um ihre Funktion optimal zu erfüllen. Zink ist zudem beteiligt am Vitamin-A-Stoffwechsel. Des Weiteren wirkt es antioxidativ.

Entsprechend vielfältig sind denn auch die Symptome, die durch einen Mangel an Zink auftreten können. Sie reichen von Antriebsschwäche und Depressionen über Konzentrationsstörungen und Lernprobleme bis hin zu Appetitlosigkeit, Geschmacksirritationen und Nachtblindheit. Auch Wachstumsstörungen in Form von dünnen Haaren oder Haarausfall, brüchigen oder weißfleckigen Finger- und Fußnägeln können auf einen Zinkmangel hindeuten. Hautveränderungen in Form von Rötungen, Wundheilungsprobleme und vermehrte Pustelbildung bis hin zu einem erhöhten Risiko für Pilzinfektionen können ebenfalls durch für einen Zinkmangel hervorgerufen werden.

Als essenzielles Spurenelement muss Zink über die Nahrung zugeführt werden

Zink ist essenziell und muss über die Nahrung zugeführt werden. Dabei wird für Jugendliche und Erwachsene eine tägliche Aufnahmemenge von 7 bis 10 mg empfohlen, für Schwangere und Stillende 10 bis 11 mg. Bei einer ausgewogenen Ernährung wird dieser Bedarf aber i.d.R. abgedeckt, so dass die erhöhte Zufuhr für diese Personengruppen keine übermäßige Bedeutung hat.

Es gibt aber auch Menschen, die einen erhöhten Bedarf haben. Dazu gehören Leistungssportler, aber auch Patienten, die als Zinkräuber bekannte Medikamente einnehmen, z.B. Antazida gegen Sodbrennen, Glucocorticoide, entwässernde Mittel, ACE-Hemmer oder auch die „Pille“. Auch Diabetes, Allergien und Alkoholkonsum und vegane Ernährung stören die Zinkaufnahme bzw. bewirken einen Zinkmangel.

Zur Unterstützung gegen einen Mangel helfen zinkhaltige Lebensmittel, allen voran Fleischprodukte wie Rind- oder Lammfleisch, Rinder-, Kalbs- und Schweineleber, Austern, Käsesorten wie Emmentaler, Tilsiter, und Gouda, Haferflocken, Sojamehl, Mais, Linsen und Paranüsse.

Wenn Sie Fragen haben zum Thema Zink und sich unsicher sind, wie Sie einem Mangel an dem Spurenelement vorbeugen können, beraten wir in der Bärenapotheke Sie gerne weiter. Bei Bedarf empfehlen Ihnen auch geeignete Präparate, mit denen Sie den Zinkhaushalt verbessern können.

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