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Zucker und seine Alternativen

Zucker versüßt das Leben – leider aber nur kurzfristig. Auf Dauer und in Massen schadet er der Gesundheit. Dabei gibt es einige natürliche und künstliche Ersatzstoffe, die dabei helfen, Kalorien zu sparen und so die Zufuhr unnötiger Energie zu reduzieren. Die Bärenapotheke zeigt Ihnen, welche Zucker-Alternativen Sie verwenden können und worauf Sie achten sollten.

Zucker wird von vielen Menschen in erste Linie unter seinem sensorischen Aspekt betrachtet: Er (ver)süßt viele Getränke und Speisen, die wir ohne diese Süße vielleicht gar nicht verzehren würden, etwa den eigentlich bitteren Kaffee oder die ebenfalls eigentlich bittere Schokolade. Da darf es dann auch gerne einmal ein Löffelchen oder Würfelchen mehr sein. Denn die Süße hat auch emotionale Auswirkungen: Sie beschert uns ein Glücksgefühl, und davon kann man ja auch nie genug bekommen. Und damit hat die Zuckerfalle zugeschnappt.

Denn tatsächlich handelt es sich bei Zucker auch um pure Energie. Das wissen vor allem auch Sportler, die im Bedarfsfall auch gerne einmal zum Traubenzucker pur greifen. Die uns bekannten Zuckerarten, weiße Raffinade und unraffinierter Roh- oder Kandiszucker, werden vom Körper in Fruchtzucker (Fructose) und Traubenzucker (Glukose) aufgespalten. Das Hormon Inulin sorgt für die Speicherung des Zuckers in den Zellen. Bei Bedarf wird er dann wieder aus diesen gelöst und genutzt.

Bleibt er dagegen ungenutzt, weil wir zu viel Zucker konsumieren, wird er in Fettdepots umgewandelt. Die Folgen sind u.a. Fettleibigkeit, aber auch Bluthochdruck, Arteriosklerose und Diabetes. Daneben schadet Zucker auch den Zähnen – Stichwort Karies.

Zwei grundsätzliche Ersatzstoffe für Zucker

Doch wie sieht es nun mit Zucker-Alternativen aus? Hier gibt es sowohl pflanzliche als auch chemische Ersatzstoffe. Unterschieden werden dabei Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe.

  • Die Süßstoffe besitzen eine bis zu 10.000-fache (!) Süßkraft gegenüber Zucker, enthalten aber keinen oder nur geringen Nährwert, d.h. keine bzw. nur wenige Kalorien. Typische Vertreter sind Saccharin, Cyclamat, Aspartam und das pflanzliche Stevia. Diese Ersatzstoffe sind auch für Diabetiker geeignet.
  • Zuckeraustauschstoffe erreichen dagegen nur eine etwa 40-70 %ige Süße des normalen Haushaltszuckers und bestehen aus Kohlenhydraten, die allerdings vom Organismus insulinunabhängig verwertet werden. Da sie zudem auch zahnfreundlich sind, werden sie oft in Kaugummis eingesetzt. Typische Vertreter sind Xylit (E 967), Sorbit (E 420), Mannit (E 421) und Isomalt (E 953). Diese Ersatzstoffe können jedoch blähend wirken und führen bei übermäßigem Verzehr auch zu Durchfall, da sie im Dickdarm vermehrt Wasser binden.

Wenn Sie weitere Fragen zu Zucker haben und entsprechende Ersatzstoffe mit wenig oder Null Energie suchen, helfen wir in der Bärenapotheke Ihnen gerne weiter, insbesondere wenn Sie als Diabetiker besonders auf Ihre Ernährung und die zugeführten Kalorien achten müssen.

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