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Zucker

Zucker versüßt uns das Leben. Zumindest kurzfristig. Langfristig kann der übermäßige Verzehr dagegen massive Gesundheitsprobleme zur Folge haben. Um diese Auswirkungen in den Griff zu bekommen, ist es hilfreich, die verschiedenen Zuckerarten zu kennen.

Zucker kennen wir meist in Form von weißem oder braunem Zucker, Traubenzucker, Rohrzucker, Kandis-, Würfel oder Puderzucker. Wir verwenden ihn meist, um unsere Nahrung besser schmecken zu lassen, etwa beim eigentlich bitteren Kaffee. Neben dem angenehmen Geschmackserlebnis hat dieser jedoch auch einen Einfluss auf unsere Stimmung: Er wirkt aufhellend bei trüber Stimmung und „versüßt das Leben“, wie es so schön heißt.

Rein nüchtern betrachtet bringt Zucker reichlich Energie in unserem Körper, die dieser natürlich auch wieder verwerten muss. Gelingt das nicht, wird die Energie für spätere Zeiten gespeichert, meist in Form von Fettreserven. Und genau hier liegen die Gefahren des übermäßigen Konsums. Wussten Sie etwa, dass jede Österreicherin und jeder Österreicher pro Jahr 40 Kilogramm konsumiert? Oder dass ein Liter Limonade mit 120 Gramm Zucker pro Liter sage und schreibe 40 Stück Würfelzucker enthält? Die WHO empfiehlt eine Tagesmenge von maximal 25 g – alleine mit 0,2 Liter Limonade hätten Sie also bereits diesen Tagesbedarf erreicht. Auch viele andere Lebensmittel, vor allem Fertigprodukte, enthalten eine Unmenge versteckten Zucker. In der Summe ergibt dies Mengen, die mit überwiegend sitzender Tätigkeit und Rumlümmeln auf der Couch nicht mehr umgesetzt werden. Die Folgen sind auf Dauer unter anderem Adipositas. Auch Karies ist eine Auswirkung von übermäßigen Verzehr.

Viele Zuckerarten kommen natürlich vor

Allerdings besteht auch kein Grund, Zucker an sich zu verteufeln. Zudem gibt es viele verschieden Arten, die teils natürlich vorkommen, teils auch industriell hergestellt werden. Fructose und Malezitose kommen natürlich vor. Glukose, Dextrose oder Traubenzucker befinden sich auch im menschlichen Stoffwechsel. Lactose kommt in der Milch vor und wir bei der Tablettenproduktion eingesetzt. Allerdings sind hier vermehrt Unverträglichkeiten zu beobachten. Ähnliches gilt für Sorbit und Xylit, die als Austauschstoffe eingesetzt werden. Ebenfalls industriell gewonnen wird Maltose oder Malzzucker, welche vor allem bei der Bierproduktion zum Einsatz.

Wenn Sie sich für Ersatzstoffe interessieren oder Fragen zu möglichen Nebenwirkungen haben, stehen wir in der Bärenapotheke Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.